Düngerstreuer – düngen leicht gemacht

Düngerstreuer – düngen leicht gemachtDer Düngerstreuer ist ein vielseitiges Gartengerät, das in größeren Gärten nicht fehlen sollte. Richtig " der Name besagt, dass es ausschließlich zum Streuen von Dünger auf größeren Rasenflächen zu verwenden ist. Doch eigentlich kann es auch für das Streuen anderer Mittel verwendet werden: Streusalz bzw. Sand bei Glatteis und rutschigen Wegen, natürlich aber auch Pflanzensaat. Selbstverständlich kann auch die Markierung von Spielfeldern mit dem Düngerstreuer aufgebracht werden.

Worauf man beim Kauf achten sollte, soll einmal aufgedeckt werden.

Eine kurze Beschreibung des Düngerstreuers


Viele von uns kennen das Problem: Der Dünger oder die Saat für eine größere Fläche soll ausgebracht werden und bisher hat man nur die Saatschale zum Umhängen. Dies ist natürlich auch eine gute Möglichkeit, um die Materialien zu verteilen. Doch kann es sich bei größeren Flächen zu einer Tortur ausweiten, denn irgendwann werden die Arme recht lahm, auch wenn ein Nackengurt zum Umhängen vorhanden ist. Wer sich also mit größeren Flächen abmühen muss, sollte vielleicht doch einmal darüber nachdenken, dass ein Düngerstreuer die Arbeit durchaus erleichtern könnte. So kann die entsprechende Aufgabe auch an jemanden delegiert werden, der nicht ganz so gut ausgeprägte Armmuskulatur aufweisen kann. Denn der Düngerstreuer wird auf Rädern geführt, sodass das Gewicht vom Streuer selber getragen wird. Auf einem gut vorbereiteten Boden kann der Wagen leicht geschoben werden. Dies gilt natürlich auch, wenn er zu anderen Zwecken, etwa dem Sandstreuen im Winter eingesetzt wird.

Je nach Modell, Größe und Hersteller handelt es sich um Modelle aus Metall oder festem Kunststoff. Sicherlich sind die Modelle aus Metall langlebiger als die aus Kunststoff. Doch können die Kunststoff-Düngerstreuer auch in kleineren Gärten zur Anwendung kommen, da sie kostengünstiger und kleiner sind. Somit passen sie auch in das kleine Portemonnaie. Nebenbei können sie auch noch besser verstaut werden. Sie sind recht schnell zu demontieren, wodurch sie weniger Platz im Keller oder Gartenhaus einnehmen.

... für die optimale Dosierung


Haben Sie schon einmal den Rasen per Hand gedüngt? Natürlich ist dies eine eher anspruchslose Aufgabe. Doch HALT! Denn mit der Hand zu düngen kann auch bedeuten, dass man den Dünger ungleichmäßig ausbringt. Was bedeutet dies für den Rasen? An den Stellen, an denen zu wenig Düngergranulat liegt, wird der Rasen nicht optimal auflaufen. Dort jedoch, wo zu viel gelandet ist, kann der Rasen aufgrund einer chemischen Reaktion verbrennen. Er kann gelb werden oder aber komplett absterben. Da kommt jede Hilfe zu spät. Dies kann mit dem Düngerstreuer nicht passieren, da die Streumenge konkret eingestellt werden kann. Zudem beginnt er nur dann mit dem Streuen, wenn er angeschoben wird. Im Stand oder beim Anhalten wird also nicht zusätzliches Granulat freigesetzt. So kann man natürlich vorsichtig vorgehen. Auch wenn es sich nicht fachmännisch anhört, ist es doch manchmal besser zu wenig zu düngen als zu viel. Im Zweifels Fall wird nach kurzer Zeit ein zweites Mal nachgedüngt. Punkt aus!

Welche Arten von Düngerstreuer gibt es?



  • Der Handdüngerstreuer: Hierbei handelt es sich um ein Gerät für den Handgebrauch. Er wird, ähnlich einer Pistole, per Hand betätigt und ist mehr für kleine Ecken oder schmale Wege zu verwenden, für die der Streuwagen zu groß ist. Einige Modelle werden auch mit einer kleinen Kurbel betätigt.

  • Der „Handstreuer“ auf Rädern: Hier sind unterschiedliche Modelle auf dem Markt. Dies bezieht sich sowohl auf die Form, das Fassungsvermögen, das Material, aber auch die Größe der Räder. Wie ja bekannt ist, lässt es sich mit größeren Rädern leichter schieben. Diese Weisheit ist jedoch noch nicht bei allen Herstellern angekommen.

  • Der Düngerstreuer für den Aufsatzmäher: Ja, wer sich glücklich schätzen kann, einen Aufsatzmäher zu besitzen, der benötigt natürlich einen dazugehörigen Anhänger zum Düngerstreuen. Er lässt sich wie ein „normaler“ Anhänger an den Mäher hängen. Allerdings funktioniert er genau so wie ein normaler, kleiner Düngerstreuer auch. Die Streumenge ist variierbar. Allerdings sollte man sich diesen Luxus tatsächlich nur bei sehr großen Rasenflächen, der Streuobstwiese oder einer kleinen bis mittelgroßen Pferdewiese gönnen.


Die Streubreite


Es scheint offensichtlich, dass für die meisten Gartenbesitzer der mobile Handwagen in Frage kommt. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Zum einen sollte auf möglichst große, stabile Räder geachtet werden. Es geht damit wirklich einfacher.

Auch die Streubreite des Wagens kann von Bedeutung sein. Wer auf eher schmalen oder verwinkelten Beeten zu tun hat, sollte ein Modell mit einer Streubreite von 30 " 40 Zentimetern verwenden. Große Rasenflächen oder Sportplätze hingegen bedürfen einer Streubreite von 100 Zentimetern, um adäquat damit arbeiten zu können. Bei diesen großen Modellen empfiehlt sich ein integriertes Rührwerk, dass das Streugut bei Betrieb nicht nur vor dem Verklumpen bewahrt, sondern auch gleichmäßig verteilt.

Das Fassungsvermögen


Das Fassungsvermögen stellt für viele Gartenbesitzer eine große Komponente dar. Je mehr hineinpasst, desto seltener muss am Vorratssack nachgeladen werden. Dies ist zwar korrekt. Man darf aber auch nicht vergessen, dass dieses Gewicht auch mitsamt des Düngerstreuers geschoben werden will. Die kleineren Modelle fassen zwischen 8 und 12 Kilogramm Streugut, während die mittelgroßen mit gut 20 Kilogramm befüllt werden können.
Die kleinen Handstreuer hingegen fassen nur maximal 2 Kilogramm.

Wo sitzt der Streumengenregler?


Bei den meisten Modellen ist er direkt am Griff montiert oder gar integriert. Für gewöhnlich ist eine stufenlose Regulierung möglich.

Pflege


Es empfiehlt sich, das Gerät nach jeder Nutzung gründlich zu reinigen. So bleiben keine Rückstände übrig und das Gerät erhält dadurch eine längere Lebensdauer. Sollten sich einige hartnäckige Rückstände gebildet haben, können sie mit ein wenig warmen Wasser und ein bisschen Einweichzeit schnell beseitigt werden. Achtung " das mit Dünger getränkte Wasser sollte nicht auf dem Rasen ausgekippt werden. Nutzen Sie hierfür besser die Hecke oder ein Blumenbeet. Warum? Da man nicht genau weiß, wieviel Dünger sich tatsächlich in den Fugen befand, könnte der Rasen Schaden erleiden, wenn zu viel Dünger ausgebracht wird " auch wenn es sich nur um eine relativ kleine Stelle handeln würde.

Fazit


Der Düngerstreuer ist ein nützliches Gerät für große Rasenflächen und solche Flächen, die es noch werden wollen. Er ist vielfältig einsetzbar und kann auch bei anderer Gelegenheit eingesetzt werden, etwa als Streugut-Ausbringer im Winter.

Der Düngerstreuer ist ein Kann für den Gartenbesitzer.